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Geschichte
Teilung zementiert PDF Print E-mail
Tuesday, 04 December 2012 20:27

Gründung des Irischen Freistaates vor 90 Jahren war Grundstein für Unabhängigkeit im Süden und Unterdrückung im Norden Irlands.


Kaum ein Ereignis spaltete Irland mehr, als die Gründung des »Irish Free State« am 6. Dezember 1922. Das Land war fortan und bis heute territorial in einen nördlichen und einen südlichen Teil getrennt. Die damals führende republikanische Partei Sinn Féin und ihr militärischer Arm, die »Irish Republican Army« (IRA), entzweiten sich in Unterstützer und Gegner dieses Staatsgebildes, welches weitgehende Autonomie besaß und trotzdem als Teil des Commonwealth an Großbritannien gefesselt war.


Die Umstände, die zur Gründung des Freistaates führten, reichen in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Im Zuge einer großen Hungersnot, dem »Great Famine« (1846–1849), starben rund eine Million Iren. Die Zentralregierung in London unternahm nach Auffassung der Bevölkerung zu wenig, um Folgen der Katastrophe zu mildern. Eine weitere Million Iren verließ die Insel, die Bevölkerung reduzierte sich binnen weniger Jahre von 8,5 auf rund sechs Millionen Menschen. Die leidvollen Erfahrungen ließen zum Ende des 19. Jahrhunderts die Unabhängigkeitsbewegung in Irland erstarken. Es bildeten sich Organisationen wie die »Irish Republican Brotherhood« oder die »Irish Socialist Republican Party«, angeführt vom Marxisten James Connolly. Starke Gewerkschaften kämpften für die Rechte der Arbeiter, Frauenorganisationen forderten Gleichberechtigung.


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4. Todestag von Brendan Hughes, republikanischer Führer der Hungerstreiks PDF Print E-mail
Thursday, 16 February 2012 14:44

In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 2008 starb ein Mann, der Irland und die Welt für immer verändert hat. Im Alter von nur 59 Jahren verlor Irland einen seiner größten Söhne: Brendan Hughes, Führer der Hungerstreiks 1980.

 

Brendan Hughes wurde 1948 in der Lower Falls, einen nationalistischen Viertel in West-Belfast, nahe dem Stadtzentrum, in eine ArbeiterInnenfamilie geboren. Sein Vater war Republikaner, genauso wie sein Großvater, der lange Jahre im Gefängnis verbrachte. Mit 21 trat Brendan selbst der Republikanischen Bewegung bei. „Es war, als die Pogrome begannen, als Häuser niedergebrannt wurden, als die B-Specials schossen (…), und aus diesen Gründen wurde ich aktiv in der Bewegung“, schilderte er später seine Motivation. Er wurde durch seinen Cousin Charlie Mitglied der IRA. Charlie Hughes sollte 1971 erschossen werden.

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Peter Graham: Trotzkist und Irischer Republikaner PDF Print E-mail
Monday, 26 December 2011 16:19

Ende Oktober jährte sich der Tod des irischen Republikaners Peter Graham das 40. Mal. Während viele linke, sozialistische, marxistische und vor allem trotzkistische Organisationen wenig Sympathie für den nationalen Befreiungskampf Irlands hegen, war Graham einerseits Mitglied des Vereinigten Sekretariats der Vierten Internationale und Mitglied der bewaffneten, republikanischen Untergrundorganisation Saor Éire (Freies Irland).

Die englische Linke, vor allem der englische Trotzkismus, nahm am Beginn der britischen Truppenentsendung, aber auch noch bis heute eine anti-republikanische Haltung ein. Dies führte so weit, dass die Internationale Sozialistische Tendenz, heute Socialist Workers Party, die Truppenentsendung nach Nord-Irland begrüßten und die Socialist Party of Northern Ireland, bis heute Republikanern ein Podium auf ihren Veranstaltungen verweigert, Vertreter loyalistischer, rechtsextremer Paramilitärs wie der UVF auf ihre Veranstaltungen aber als Referenten eingeladen werden. Gruppen wie die Communist Party of Great Britain (Weekly Worker) und die Revolutionary Communist Party (FRFI) sind rühmliche Ausnahmen.

Am 25. Oktober 1971 wurde Peter Graham in einer Wohnung nahe St. Stephen’s Green in Dublin erschossen. Peter war 26 Jahre alt. In einem auf der Homepage der Vierten Internationale in Irland erschienenen Nachruf heißt es: „Es ist ohne Zweifel, würde er heute noch Leben, wäre er eine wichtige Kraft in der linken Politik.“

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30. Todestag von Bobby Sands PDF Print E-mail
Thursday, 05 May 2011 13:31

Am 5. Mai 1981 starb Bobby Sands im Gefängnis Maze bei Lisburn nach 66 Tagen an den Folgen eines Hungerstreiks, an dem er sich beteiligte.

Nach ihm starben neun weitere Hungerstreiker, bevor die Aktion am 3. Oktober 1981 auch auf Druck von Verwandten der Streikenden von der IRA offiziell abgebrochen wurde.

An seinem Leichenzug in Belfast nahmen rund 100.000 Menschen teil, fast ein Fünftel der katholischen Bevölkerung Nordirlands zu dieser Zeit.

"Sie werden mich nicht brechen, weil in meinem Herzen das der Wunsch nach Freiheit von mir und des irischen Volkes ist. Der Tag wird heranbrechen, wenn alle Menschen Irlands ihr Verlangen nach Freiheit Ausdruck verleihen werden."
Bobby Sands

(übernommen von: Netzwerk freiheit für alle politischen Gefangenen)
 
Der Weg in die Hungerstreiks PDF Print E-mail
Thursday, 04 March 2010 11:31

Proteste der irischen politischen Gefangenen in den 1970er und 1980er Jahren

Nachdem 1969 der Krieg in den sechs besetzten Counties in Irland begonnen hatte, kam es drei Jahre später zu ersten Verhandlungen über einen Waffenstillstand zwischen Republikanerinnen und Republikanern und der britischen Regierung. William Whitelaw, der britische Staatssekretär für Nordirland garantierte schließlich im Juli 1972 den Sonderstatus für alle politischen Gefangenen. Dies war eine Bedingung der Irischen Republikanischen Armee (IRA) für einen Waffenstillstand.

Politische Gefangene wurden von nun als Kriegsgefangenen nach der Genfer Konvention behandelt. Konkret bedeutete das, Gefangene mussten keine Gefängniskleidung tragen oder Gefangenenarbeit verrichten. Sie durften mit anderen politischen Gefangenen im selben Trakt leben und hat Recht auf mehr Besuche.

Im Jänner 1975 empfahl die Gardiner Kommission, den Sonderstatus zu beenden, da die Gefängniswärter nicht genügend Möglichkeiten hätten, die Gefangenen zu disziplinieren. Am 1. Jänner 1976 wurde der Sonderstatus aufgehoben. Jeder, der nach dem 1. März 1976 verhaftet werden würde, würde nicht mehr diesen politischen Status besitzen.

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Unabhängigkeitserklärung 1916 PDF Print E-mail
Saturday, 30 January 2010 22:10

Iren und Irinnen: Im Namen Gottes und der totoen Generationen, von denen es seine alte Tradition als Nation empfängt, ruft Irland Euch durch uns zu seiner Flagge und führt den Schlag für seine Freiheit.

Es hat seine Männer ausgebildet durch eine geheime revolutionäre Organisation, die Irish Republican Brotherhood, und durch seine offenen militärischen Organisationen, die Irish Volunteers und die Citizen Army; es hat geduldig seine Disziplin vervollkommnet; es hat entschlossen auf den rechten Augenblick gewartet, um sich zu offenbaren; und nun ergreift es diesen Augenblick, unterstützt durch seine Kinder im amerikanischen Exil und tapfere Verbündete in Europa, aber vor allem im Vertrauen auf seine eigene Kraft, und schlägt voller Siegesgewißheit zu.

Wir erklären, daß das Volk Irlands das Recht darauf hat, Irland zu besitzen, das irische Schicksal ohne Fesseln zu kontrollieren, souverän und unverletzlich zu sein. Die lange Usurpation dieses Rechtes durch ein ausländisches Volk und eine ausländische Regierung hat das Recht nicht ausgelöscht, und es kann nie ausgelöscht werden, es sei denn durch die Vernichtung des irischen Volkes. In jeder Generation haben die Iren ihr Recht auf nationale Freiheit und Souveränität beansprucht; sechsmal in den vergangenen dreihundert Jahren haben sie es mit Waffen beansprucht. Auf der Grundlage dieses Rechtes stehend, erheben wir wiederum in Waffen und vor aller Welt Anspruch darauf und erklären hiermit die Republik Irland zu einem souveränen, unabhängigen Staat; wir weihen unser Leben und das Leben unserer Mitkämpfer ihrer Freiheit, ihrem Wohl und ihrem Ruhm unter den Nationen.

Die Republik Irland hat ein Recht auf - und beansprucht hiermit - die Treue jedes Iren und jeder Irin. Die Republik garantiert religiöse und bürgerliche Freiheit, gleiche Rechte und gleiche Chancen für all ihre Bürger und erklärt ihre Entschlossenheit, Glück und Wohlstand der ganzen Nation und all ihrer Teile zu fördern, alle Kinder der Nation gleich hoch zu achten und die Unterschiede zu vergessen, die eine fremde Regierung sorgsam gepflegt hat und die in der Vergangenheit eine Minderheit von der Mehrheit getrennt haben.

Bis unsere Waffen den geeigneten Augenblick gebracht haben, um eine permanente nationale Regierung einzusetzen, die das ganze Volk Irlands repräsentiert und von all seinen Männern und Frauen gewählt ist, wird die hiermit gegründete Provisorische Regierung die zivilen und militärischen Angelegenheiten der Republik treuhänderisch verwalten.

Wir stellen die Sache der Republik Irland unter den Schutz Gottes, des Allerhöchsten, rufen dessen Segen auf unsere Waffen herab und beten, daß niemand, der dieser Sache dient, sie durch Feigheit, Unmenschlichkeit oder Plünderung entehrt. In dieser entscheidenden Stunde muß sich die irische Nation durch ihre Tapferkeit und Disziplin und durch die Bereitschaft ihrer Kinder, sich für das Gemeinwohl zu opfern, der erhabenen Zukunft würdig erweisen, zu der sie berufen ist.

Gezeichnet für die Provisorische Regierung,

Thomas J. Clarke,

Sean MacDiarmada, Thomas MacDonagh,

P.H. Hearse, Eamnonn Ceannt,

James Connolly, Joseph Plunkett

 


Presidential Address 2012

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Saoirse

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