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Friday, 31 August 2012 18:05 |
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Interview mit einem protestierenden republikanischen Gefangenen in Maghaberry
Damien McLaughlin ist der erste republikanische Gefangene, der öffentlich über den anhalten sog. Schmutzprotest im größten Gefängnis des besetzten Nordens von Irland gesprochen hat. Der 35-jährige wurde wegen Mitgliedschaft in einer paramilitärischen, irisch-republikanischen Organisation verurteilt und nun nach der Verbüßung seiner Haft aus dem britischen Hochsicherheitsgefängnis Maghaberry entlassen. Er hatte sich an dem derzeitigen Protest beteiligt, bei dem die politischen Gefangenen sich etwa weigern, Sanitäreinrichtungen aufzusuchen und deshalb den Urin und die Exkremente in den Zellen verteilen müssen. Diese Taktik war von inhaftierten IRA-Mitgliedern bereits in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren angewendet worden. Sie weigerten sich auch sich zu waschen und ließen sich lange Bärte wachsen.
In Maghaberry werden ähnliche Methoden seit Mai 2011 von ungefähr dreißig Gefangenen angewendet. Anstatt Exkremente in den Zellen zu verschmieren, werfen die meisten von ihnen sie hinaus auf die Gänge vor den Zellen. Gefängniswärter im republikanischen Flügel müssen Schutzanzüge, Latexhandschuhe und Geschichtsmasken tragen. Der Protest der Gefangenen richtet sich gegen die häufig stattfindenden erzwungenen Nacktdurchsuchungen. McLaughlin, der aus der Grafschaft Tyrone stammt, gibt an, die Prozedur der brutalen und erniedrigenden Durchsuchungen während seiner Haftzeit 24-mal erlebt zu haben.
Er wurde inhaftiert, nachdem er des illegalen Besitzes zweier Gewehre, einer abgesägten Schrotflinte und über 100 Schuss Munition für schuldig befunden worden war. In einem Interview mit der britischen BBC sprach er erstmals über den Protest im Gefängnis.
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Freiheit für Marian Price |
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Monday, 23 April 2012 10:13 |
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„Politischer Widerspruch wird nicht akzeptiert“, so kommentierte die bekannte irische Bürgerrechtsaktivistin Bernadette McAliskey kürzlich, die nun schon seit über 300 Tagen andauernde Internierung von Marion Price.
Marion Price saß seit 1973, wegen ihrer Aktivitäten für die IRA in britischen Gefängnissen. Während dieser Zeit beteiligte sie sich aktiv am Hungerstreik der IRA Gefangenen und wurde über 200mal zwangsernährt. 1980 wurde sie, kurz vor ihrem Tode stehend, begnadigt und aus der Haft entlassen. Das zwischen der britischen Regierung und ihren früheren Genossen abgeschlossene, sogenannte „Karfreitagsabkommen“ wollte sie nicht unterstützen und engagiert sich seit dem im 32 County Sovereignty Movement für ein unabhängiges, sozialistisches Irland.
Im Mai 2011 verhaftete die nordirische Polizei Marion Price erneut.
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Wednesday, 11 April 2012 23:17 |
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A chairde,
It is a great honour that we, the Republican POWs here in Maghaberry, have this opportunity once again to address you, the people of Ireland and abroad, on this the 96th anniversary of the 1916 Rising. We extend Easter greetings to our comrades, friends and supporters throughout the world, and would also like to thank Republican Sinn Féin and CABHAIR for all the work done on our behalf. We extend special greetings to our families whose support is invaluable.
As you gather at the graves and monuments of Ireland's patriot dead you do so with great courage, unbowed and unbroken but mindful of the fact that the road ahead has never been harder. But as true Republicans we have never turned our backs on our struggle.
Those of us imprisoned at home and abroad have been so for our political beliefs. Our belief in the Proclamation of 1916 and all that it entails is steadfast and will remain so. As you are aware we the Republican POWs commenced protest action coming up on a year now. This decision was not taken lightly and is a direct result of the non-implementation of the Agreement which was signed on August 12, 2010.
This agreement was signed by Republican POWs in good faith. It had become clear that the British Government and their relevant departments had no intention of implementing the agreement they signed. Once again the British Government has embarked on a criminalisation policy within this concentration camp against Republicans and as such we had no alternative but to commence protest action.
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Friday, 23 December 2011 16:46 |
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Stellungnahme der „Freiheit für Martin Corey“-Kampagne vom 21. Dezember 2011
Martin Corey, ein ehemaliger republikanischer Gefangener, wird von der englischen Regierung als politischer Geisel gehalten. Seit über einem Jahr und acht Monaten wird er nun auf das Geheiß des britischen Staatsekretärs im Hochsicherheitsgefängnis Maghaberry interniert.
Martin wurde im April 2010 aus seinem Haus geholt und ist seither in Maghaberry eingesperrt. Bis heute wartet er auf eine Erklärung, wieso seine Entlassungsgenehmigung zurückgezogen wurde. Die einzigen Informationen, die Martin bisher erhalten hat, ist, er sei ein „Sicherheitsrisiko“ und weitere unklare Aussagen, wie etwa „er sei Republikaner“. Als ob es ein Verbrechen wäre, ein Republikaner zu sein.
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Thursday, 06 October 2011 17:18 |
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Beeindig de gevangenschap en bevrijd Martin Corey en Marian Price.
Op 8 october 2011 , zal in verschillende landen een actie georganiseerd worden voor de Ierse Republikeinse gevangenen . Door middel van flyeren , posteren en dergelijke willen wij , Internationalisten uit de rest van de wereld , onze solidariteit betuigen aan onze Republikeinse kamaraden in Ierland en onzevijandigheid betuigen jegens de Engelse Imperialisten .
Ook al weten niet veel mensen het , in Ierland anno nu bestaat nog steeds Revolutionair Democratisch Verzet tegen de opdeling van het land en de Britse overheersing . De Ierse strijd gaat tegen alle verwachtingen in door . In de gekoloniseerde landen van Noord Ierland wordt nog steeds gevochten tegen de Britse overheersing met hun valse voorstelling van vrede , evenals tegen de conservatieve status quo van de na-koloniale eenheid van de Irish Free State in Zuid Ierland .
Het enige antwoord dat de Britse overheid heeft tegen dit verzet , is meer repressie .
Zonder reden worden politieke gevangenen voor onbepaalde tijd vastgezet . Zoals bijvoorbeeld Martin Corey en Marian Price , Republikeinse activisten die in de zeventiger jaren werden gearresteerd , later weer vrijgelaten , zijn nu weer in bewaring gesteld omdat ze hun politieke gedachtengoed niet wilden opgeven . Dit zwaard van Damocles hangt nu elke ( vroeger ) politieke krijgsgevangene boven het hoofd die zijn/haar politieke opinie durft uittedragen .
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Sunday, 18 September 2011 16:56 |
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Republican Sinn Féin begrüßt die Entlassung des Republikanischen Gefangenen Brendan Lillis durch die Bewährungsausschusses am 18. August 2011. Brendan wurde aus dem Maghaberry-Gefängnis, Grafschaft Antrim, ins städtische Krankenhaus von Belfast verlegt. Er war sehr geschwächt, unfähig auch nur Wasser bei sich zu behalten.
Er liegt weiter in einem überaus ersten Zustand im Belfaster Krankenhaus, steht aber nicht länger unter Bewachung. Der 59-jährige aus West-Belfast leidet an „ankylosierender Spondylitis" einer invalidisierenden Form von Arthritis und war für die letzten 18 Monate bettlägerig im Krankenflügel des Gefängnisses.
Seine Lebensgefährtin, Róisín Lynch, sagte: „Es gab nichts, keine Bedingungen, keine Bewährungsauflagen, nichts. Er ist wieder auf jener Bewährung, die er 1993 auferlegt bekommen hatte.“
Brendan Lillis, 1977 wegen Sprengstoffvergehen zu lebenslanger Haft verurteilt, wurde 1993 auf Bewährung entlassen. Die Bewährung wurde 2009 aufgehoben, als er wegen Raub und Entführung verhaftet wurde; Anklagen, die später fallengelassen wurden, da er – so das Krankenhaus – „nicht prozessfähig“ sei. Seine Lebensgefährtin kämpfte seit Monaten für seine Freilassung, da aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes keine Anklage gegen ihn vorlag. Sie beschrieb das Justizsystem als grundlegend fehlgeleitet und die Entscheidung, ihn freizulassen als die “einzig logische, humane Entscheidung“, die der Bewährungsausschuss hätte treffen können.
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Wednesday, 07 September 2011 20:27 |
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Nach der Freilassung von Brendan Lillis steigt der Druck der Öffentlichkeit, auch andere im Maghaberry-Gefängnis internierte Republikaner freizulassen.
Mr. Lillis, der gegenwärtig in einem Belfaster Krankenhaus behandelt wird, ist wieder auf seiner ursprünglichen Bewährung, nachdem der Bewährungsausschuss positiv auf eine internationale Menschenrechtskampagne reagiert hatte, die für ihn gestartet worden war.
Nicht nur wurde seine Freilassung enthusiastisch willkommen geheißen, es gibt nun Hoffnung, dass andere Gefangene, deren Bewährung von der britischen Regierung willkürlich aufgehoben wurde, folgen könnten.
Am vergangenen Mittwoch waren es genau 100 Tage seit Marian Price interniert wurde, sie wird noch immer im Maghaberry-Gefängnis festgehalten.
Die frühere IRA-Angehörige ist eine ehemalige Hungerstreikerin, die von einem rachsüchtigen englischen Gefängnisregime über 400mal zwangsernährt wurde und nun in diesem berüchtigten, ansonsten ausschließlich von Männern belegten Gefängnis interniert ist.
Im letzten Jahr wurde die Bewährung eines weiteren ehemaligen Aktivisten der Provisional IRA, Martin Corey aus Lurgan, plötzlich aufgehoben und er wurde wieder in ein britisches Gefängnis geworfen. Kampagnen für beide finden nun immer mehr internationale Unterstützung.
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Tuesday, 16 August 2011 21:31 |
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Der Ex-IRA-Mann Brendan Lillis liegt in der Krankenabteilung im nordirischen Gefängnis Maghaberry. Der Northern Ireland Prison Service, für den die an der Verwaltung Nordirlands beteiligten einstigen [Provisional] Sinn-Fein-Weggefährten von Lillis mitver- antwortlich zeichnen, gewährt ihm nicht die dringend benötigte medizinische Behandlung. Seine Partnerin Roisin Lnych erklärt, daß er wahrscheinlich binnen zehn Tage sterben werde.
Dem 59jährigen wurde 2009 ein versuchter Raubüberfall in der Grafschaft Derry zur Last gelegt, allerdings wurden die Be- schuldigungen von einem Belfaster Gericht verworfen. Wegen Aktivitäten im Jahre 1976 wurde Lillis als Mitglied der Provisional IRA zu lebenslanger Haft verurteilt. Diese wurde im Rahmen des nordirischen Friedens- prozesses 1994 ausgesetzt und Lillis aus dem Knast Long Kesh entlassen – bis man ihn fälschlicherweise des versuchten Raubüberfalls bezichtigte. Freunde von Lillis verkündeten, er sei »vom gesamten politischen System aufgegeben worden«.
Lillis leidet an Spondylitis ankylosans (oder Morbus Bechterew), einer Erkrankung der Wirbelsäule, und muß seit 600 Tagen das Bett hüten. Der ehemalige IRA-Mann Anthony McIntyre schrieb auf seinem Blog: »[Provisional] Sinn Fein kann siebenmal das Gefängnis besuchen, Brendan Lillis aber nicht einmal herausholen. (...) Wir haben es zu tun mit einer Demonstration britischer politischer Macht gegenüber republikanischer Impotenz«. Der Fall zeige, daß »die großen Streitfragen der durch den Konflikt bedingten Inhaftierungen nie gelöst, sondern zugunsten der Briten auf die lange Bank geschoben wurden«.
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