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Priester organisierte IRA-Bomben |
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Geschrieben von: andere Medien
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Donnerstag, den 26. August 2010 um 16:11 Uhr |
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Father James Chesney organisierte im Jahre 1972 drei Anschläge in Nordirland mit neun Toten. Er wurde deswegen auf Bitten der Briten lediglich nach Irland versetzt.
von Ralf Sotschek, taz (Berlin)
Es war einer der schlimmsten Anschläge im Laufe des Nordirland-Konflikts: Als im Juli 1972 drei Autobomben in der kleinen Ortschaft Claudy südlich von Derry explodierten, starben neun Menschen, darunter drei Kinder, mehr als 30 Menschen wurden verletzt. Der Mann, der den Anschlag geplant und daran teilgenommen hatte, war ein katholischer Priester: Father James Chesney. Das geht aus einem Untersuchungsbericht der nordirischen Polizei hervor, der am Dienstag in Belfast veröffentlicht worden ist. Polizei, britische Regierung und katholische Kirche deckten Chesney damals, um die ohnehin aufgeladene Atmosphäre nicht durch die Verhaftung eines Geistlichen weiter anzuheizen.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 26. August 2010 um 16:14 Uhr |
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Drei Kinder durch Sprengsatz verletzt |
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Geschrieben von: IRC
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Sonntag, den 15. August 2010 um 11:46 Uhr |
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Loyalistische Parade in Derry ohne Zwischenfälle
Wien/London - Wieder Gewalt in Irland: Während in der Stadt Derry eine traditionelle, loyalistische Parade mit 15.000 Teilnehmern zunächst friedlich verlief, wurde rund 100 Kilometer entfernt in Lurgan, Co. Armagh, südlich von Belfast ein Sprengsatz gezündet. Der Sprengkörper war in einem Mistkübel versteckt, wie die BBC am Samstag unter Berufung auf die Polizei berichtete. Drei Kinder seien leicht verletzt worden.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. August 2010 um 11:56 Uhr |
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Anklage gegen fünf mutmaßliche IRA-Mitglieder |
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Geschrieben von: IRC
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Freitag, den 13. August 2010 um 02:01 Uhr |
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Bei Kontrolle Waffen und Munition gefunden
Dublin - Die süd-irische Polizei beschuldigt fünf festgenommene Männer der Mitgliedschaft der Irisch-Republikanischen Armee (IRA). Bei einer Kontrolle hatten die Beamten zwei Pistolen, Munition, Bombenteile und Sturmhauben in den Autos der Männer gefunden. Die Fünf werden am Dienstag dem zentralen Strafgericht in Dublin vorgeführt.
Die Festnahmen erfolgten nach einer Welle von Attacken gegen die Kolonialverwaltung im britisch-besetzten Norden Irlands, hinter denen Mitglieder verschiedener Fraktionen der IRA stehen sollen. Erst vergangene Woche hatten Republikaner eine Autobombe außerhalb einer Polizeiwache in Derry gezündet. Dabei wurde niemand verletzt. (APA/apn/irc)
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 13. August 2010 um 02:03 Uhr |
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Anschlag auf Polizeiwache |
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Geschrieben von: IRC
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Dienstag, den 03. August 2010 um 20:19 Uhr |
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Belfast – Im besetzten Norden Irlands haben zwei Männer ein Taxi entführt und mit dem Fahrzeug einen Anschlag auf eine Polizeiwache verübt. Wie ein Behördensprecher mitteilte, stiegen die beiden Männer am frühen Dienstag morgen im irischen Derry in das Taxi ein und zwangen den Fahrer mit vorgehaltener Waffe, zu der Wache zu fahren. Im Fahrzeug deponierten sie demnach einen Sprengsatz, der nach einer telefonischen Warnung explodierte.
Da die Gegend rechtzeitig geräumt worden sei, gebe es keine Verletzten, teilte die Polizei mit. An der Wache, die bereits im Mai Ziel eines Angriffs mit Mörsergranaten war, sei Schaden entstanden. Es war der fünfte Autobombenanschlag seit Februar. (AFP/jW/IRC)
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 03. August 2010 um 20:21 Uhr |
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Bloody Sunday ist das wahre Gesicht der britischen Herrschaft in Irland |
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Geschrieben von: IRC
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Samstag, den 24. Juli 2010 um 14:19 Uhr |
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Erklärung des Präsidenten von Republican Sinn Féin, Des Dalton
Der lange erwartete Saville-Report zur Untersuchung der Vorfälle am sog. Bloody Sunday (dt.: Blutsonntag) gesteht zum ersten Mal ein, dass die 14 am 30. Januar 1972 in Derry ermordeten Menschen, unschuldige Bürgerrechtler. Trotzdem scheitert sie an der Frage der Verantwortlichkeit des britischen Staates für die Morde.
Das späte Eingeständnis der Unschuld der Ermordeten und Verletzten am Blutsonntag ist den Angehörigen der Opfer willkommen, aber die Untersuchung scheitert an der kritischen Frage der Identifizierung und des Eingeständnisses der Verantwortlichkeit des britischen Staates für die Morde an unschuldigen irischen Bürgern, ermordet auf den Straßen ihrer eigenen Stadt.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 24. Juli 2010 um 14:20 Uhr |
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Ardoyne: Ein Viertel wehrt sich |
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Geschrieben von: andere Medien
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Dienstag, den 13. Juli 2010 um 19:54 Uhr |
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Anwohner des mehrheitlich von irischen Republikanern bewohnten Stadtteils Ardoyne in Belfast blockierten am Montag den Marsch des britisch-protestantischen Oranier-Ordens. Erst nach einem Polizeieinsatz konnte der erzreaktionäre Aufzug schließlich doch noch das Viertel passieren. Im Anschluß kam es dann in der nordirischen Metropole während der gesamten Nacht zu Straßenschlachten mit vielen Verletzten.
Gegen den Aufmarsch am Montag hatte die Anwohnerinitiative Greater Ardoyne Residents Collective (GARC) zur Sitzblockade aufgerufen. Polizeikräfte versuchten zunächst vergeblich, die Protestierenden wegzutragen, die sich fest eingehakt hatten. Viele trugen T-Shirts mit der Aufschrift »Gewaltloser Protest«. Schließlich gingen die Uniformierten mit Gummiknüppeln, Wasserwerfern und Plastikgeschossen gegen die Menschen vor. Nach der Räumung drängte die Polizei weitere Demonstranten ab, darunter auch mehrere hundert Jugendliche, die sich durch Steinwürfe zur Wehr setzten. Wenig später passierte eine Abordnung des Oranier-Ordens unter Polizeischutz die Straße. Bis zu 60 gepanzerte Einsatzwagen schirmten die Parade ab.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. Juli 2010 um 19:55 Uhr |
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82 Verletzte nach Krawallen |
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Geschrieben von: IRC
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Dienstag, den 13. Juli 2010 um 19:47 Uhr |
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Ein Beamter bei anhaltenden Ausschreitungen von Schüssen getroffen - Brandanschlag auf besetzten Zug gescheitert
Belfast - Bei den anhaltenden Ausschreitungen im britischen besetzten Norden Irlands sind nach offiziellen Angaben 82 Polizisten verletzt worden. In der Nacht auf Dienstag kam es erneut zu Straßenschlachten mit erheblichen Zerstörungen. Besonders schwer verletzt wurde ein Beamter, der Schusswunden an Brust und Armen erlitt. Ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden musste eine Polizistin, die von einem Ziegelstein am Kopf getroffen wurde. Über die Zahl der verletzten Demonstranten lagen zunächst keine Berichte vor.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. Juli 2010 um 19:55 Uhr |
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