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Sinn Féin Poblachtach
International Relations Bureau
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| Stellungnahme der IRA-Gefangenen, Maghaberry, Co. Antrim, Ostern 2011 |
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| Saturday, 23 April 2011 19:26 |
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Wir, die Republikanischen Gefangenen, eingekerkert im Hochsicherheitsgefängnis Maghaberry, Grafschaft Antrim, möchten den 95. Jahrestag des Osteraufstands nutzen und Grüße an unsere Genossinnen und Genossen im Gefängnis Portlaoise und von Sinn Féin Poblachtach überbringen. Außerdem wollen wir unsere Hochachtung für den fortgesetzten Kampf gegen die britischen Besatzungskräfte durch die Führung und Soldatinnen und Soldaten der Continuity Irish Republican Army zum Ausdruck bringen.
Dieses Jahr markiert auch den 30. Jahrestag der Hungerstreiks, doch 30 Jahre später befinden wir uns abermals in einem Kampf für die Wiedererrichtung des Politischen Status – ein Status, der von unseren Genossinnen und Genossen in den H-Blocks und im Frauengefängnis Armagh im Kampf bis zum Tode heldenhaft errungen wurde. Im Moment sind die Spannungen im Gefängnis sehr hoch. Wie unsere Genossinnen und Genossen 1981 müssen auch wir heute erkenne, dass das Abkommen zwischen uns und dem Northern Ireland Office (NIO) hier im Gefängnis nicht umgesetzt wird. Nach langem und hartem Protest kam am 12. August ein Abkommen zustande. Ein zentraler Punkt war, dass völlige Ende der brutalen und entwürdigenden Nacktdurchsuchungen. Heute schreiben wir April 2011 und die Nacktdurchsuchungen werden noch immer durchgeführt. Wir haben aus diesem Grund damit aufgehört, diese Praxis still zu dulden und werden nun mittels roher Gewalt von den brutalen Gefängniswärtern durchsucht. Wir, die Kriegsgefangenen, werden nicht zusehen, wenn das NIO und die Briten das geschlossene Abkommen weiter brechen – es muss gänzlich durchgesetzt werden oder wir sind gezwungen, weitergehende Maßnahmen zu ergreifen.
Auch das politische Programm Éire Nua, das gemeinsam mit Saol Nua einen weg vorwärts für alle Menschen Irlands bietet, jährt sich in diesem Jahr zum 30. Male. Wir müssen das irische Volk befreien und ein demokratisches System, basierend auf Gleichheit und Gerechtigkeit errichten. Wir müssen Éire Nua, ein Neues Irland für die gesamte Bevölkerung Irlands, errichten. Die Ideale der Führerinnen und Führer des Aufstandes von 1916 inspirieren auch heute, im Jahr 2011, noch alle, die den bewaffneten Kampf für eine gesamt-irische Republik aus allen 32 Grafschaften, ausgerufen in der Osterwoche 1916, fortsetzen. Wir, Irische Republikanerinnen und Republikaner, müssen den Kampf für die Freiheit fortsetzen, denn wir dürfen nicht erlauben, dass der Tod jener, die für Irlands Freiheit gefallen sind, umsonst war.
Wir müssen weiterkämpfen und unsere Loyalität zur Gesamt-irischen Republik bekräftigen; wir müssen den bewaffneten Kampf weiterführen bis die Briten unser Land verlassen haben, dabei kann es keinen Kompromiss geben.
Wir haben die Briten nicht eingeladen zu kommen, sie kamen auf militärischem Weg vor mehreren hunderten von Jahren. Wir werden diese fortgesetzte Besatzung unsere Landes nicht hinnehmen, denn wie Patrick Pearse es sagte: „Ein unfreier Irland darf niemals befriedet werden.“ Die Briten sind noch immer mit ihren Streitkräften hier. Wir, das Volk Irlands, werden dieser britischen Militärpräsenz immer Widerstand leisten, bis wir ein vereintes Irland erreicht haben und die britische Besatzung in Irland endgültig beendet wurde. Wir werden ihre Präsenz nicht akzeptieren und daher werden wir unseren bewaffneten Widerstand fortsetzen, bis alle britischen Streitkräfte Irland verlassen haben!
In diesem Punkt kann es keinen Kompromiss geben. Wir werden unseren Widerstand nicht aufgeben, solange jegliche britische Herrschaft aus Irland vollständig verbannt ist. Wie es Terence MacSwiney sagte: „In prinzipiellen Angelegenheiten kann es keinen Kompromiss geben.“
Die IRA wird siegen!
O/C CIRA Maghaberry (Oberbefehlshaber der IRA-Gefangenen, Maghaberry)
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